Die Wachtel (Coturnix japonica)



                              
       weibliches Tier, eine Henne                           männliches Tier, ein Hahn  (www.wachtelei.ch)

 
Die kleinsten Vertreterinnen der Familie der Hühnervögel sind die Wachteln. Es gibt von ihnen weltweit rund 40 verschiedene Arten. Als Ziervögel werden etwa 22 Arten gehalten. Domestiziert wurde nur die Japanwachtel, Coturnix japonica. Die Wildform ist ein Zugvogel, der in den Regionen der Russischen Föderation östlich des Baikalsees, in China, Korea, Japan, in der Mandschurei und in der Mongolei verbreitet ist.

Häufig wird bei uns in Berichten und Inseraten die domestizierte Japanwachtel als Europawachtel bezeichnet. Dies ist irreführend, weil diese Bezeichnung auch für die einheimische wilde Wachtel, Coturnix coturnix, gebraucht wird. Domestikationsversuche wurden auch mit dieser Art durchgeführt, blieben aber erfolglos. Coturnix japonica und Coturnix coturnix sind nahe verwandt und im Gefieder kaum verschieden.

In Japan wurden Wachteln ungefähr seit dem 11. Jahrhundert als Ziervögel gehalten. Anfangs des 20. Jahrhunderts begann man dort, die Wachtel auf Legeleistung zu züchten, die "Singwachtel" kam aus der Mode. In den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts wurden domestizierte japanische Wachteln nach Europa und in die USA exportiert. Während in Japan die Wachteleier das wichtigere Produkt sind, ist es in Europa das Wachtelfleisch.

Die domestizierten japanischen Wachteln sind sehr frühreif und produktiv. Sie beginnen bereits im Alter von  7 – 8 Wochen mit dem Legen. Wie die Hühner legen sie rund alle 24 Stunden ein Ei, allerdings nicht am frühen Morgen, sondern mehrheitlich am späteren Nachmittag und am Abend. Eine Wachtelhenne legt in einem Jahr 250 – 270 Eier, wobei die dabei produzierte Eimasse ungefähr dem 15-fachen Körpergewicht entspricht.


Eier von verschiedenen Hennen

Die Wachteleier sind sehr verschieden gefärbt und gemustert, zu welchem Zweck ist  nicht bekannt. Jede Henne produziert jedoch mit grosser Konstanz Eier mit ihrem spezifischen Muster, quasi ihre Visitenkarte.

Es gibt in Europa vor allem in Frankreich und in Italien zahlreiche Wachtelfarmen. In den meisten Betrieben werden die Wachteln in Batteriekäfigen gehalten. Dies ist eine Haltungsform, die das Ausführen des natürlichen Verhaltens, z.B.am Boden scharren und picken, staubbaden oder das Ei an einem geschützten Platz ablegen, weitgehend verunmöglicht.

                                                  

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